Diese Unterlagen brauchen Sie für den Immobilienverkauf
Vom Grundbuchauszug bis zur Teilungserklärung: die komplette Checkliste der Dokumente, die Käufer, Banken und Notar verlangen – damit Ihr Verkauf nicht ins Stocken gerät.
von Thomas Stange

Nichts bremst einen Verkauf so sehr wie fehlende Papiere. Wer die Unterlagen früh beisammen hat, wirkt professionell, beschleunigt die Finanzierung des Käufers und vermeidet böse Überraschungen beim Notar. Hier die vollständige Übersicht.
Grundlegende Dokumente für jedes Objekt
- Grundbuchauszug (aktuell, beim Grundbuchamt erhältlich)
- Flurkarte / Liegenschaftskarte (Katasteramt)
- Grundrisse aller Geschosse
- Wohn- und Nutzflächenberechnung nach Wohnflächenverordnung
- Energieausweis (gültig)
- Gebäudeversicherungsnachweis (insb. Wohngebäudeversicherung)
- Aufstellung der Modernisierungen mit Jahr und Umfang
Zusätzlich bei Eigentumswohnungen
- Teilungserklärung mit Aufteilungsplan
- Protokolle der Eigentümerversammlungen der letzten Jahre
- Hausgeldabrechnungen und aktueller Wirtschaftsplan
- Höhe der Instandhaltungsrücklage
- Angaben zur Hausverwaltung
Bei vermieteten Objekten
- Aktuelle Mietverträge
- Nebenkostenabrechnungen der letzten Jahre
- Aufstellung der Kaltmieten und Kautionen
Warum vollständige Unterlagen bares Geld wert sind
Käufer finanzieren meist über eine Bank. Diese gibt das Darlehen erst frei, wenn alle Objektunterlagen vorliegen. Fehlt etwas, verzögert sich der Notartermin – und im schlechtesten Fall springt ein Interessent ab. Vollständige, transparente Unterlagen schaffen Vertrauen und stärken Ihre Verhandlungsposition.
Eine kompakte Übersicht des Gesamtablaufs finden Sie im Verkaufs-Leitfaden für 2026.
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